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16.12.2016
Interview

Mit erweitertem Rucksack aktiv auf der Berufslaufbahn unterwegs

Im Mai 2016 schloss Daniel Züfle das Nachdiplomstudium HF «Executive in Business Engineering» an der ABB Technikerschule in Baden erfolgreich ab. Beruf, Studium und aktive Freizeitbeschäftigungen - diese Eckpfeiler spielen im Leben von Daniel Züfle eine bedeutende Rolle. Nicht nur in seiner beruflichen Tätigkeit als Leiter der Produktionsplanung bei Enics Schweiz in Turgi, sondern auch bei seinen Freizeitaktivitäten nimmt er beherzt Führungsaufgaben wahr.


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Während dem Studium hat ihm sein Arbeitgeber den Rücken gestärkt.


Herr Züfle, was waren Ihre Beweggründe, ein Nachdiplomstudium zu absolvieren?
Nach dem Abschluss meines Studiums als «Dipl. Techniker HF» suchte ich eine neue Herausforderung, um am Ball zu bleiben. Ich bin ein aktiver und neugieriger Mensch - ich habe es gerne, wenn etwas läuft. Fachliche Weiterbildung und Themen wie Mitarbeiterführung interessieren mich.

Warum haben Sie sich für das Studium der ABB Technikerschule entschieden?
Bereits das Studium zum Betriebstechniker HF habe ich bei der ABB Technikerschule absolviert. Eine ganzheitliche Denkweise sowie ein unternehmerischer Weitblick sind für mich besonders relevant. Ich wollte meine Kompetenzen in diesen Bereichen erweitern und vertiefen. Mein Arbeitgeber, die Enics Schweiz, ist Trägerschaftsmitglied der ABB Technikerschule - sie unterstützte meine Weiterbildung und ermöglichte mir während dieser Zeit eine Reduktion meines Arbeitspensums.

Welche Fächer waren von besonderem Interesse?
Lehrreich und interessant empfand ich die Fächer «Rechnungswesen» sowie «Absatz und Verkauf». «Prozessmanagement» erachte ich als besonders wesentlich. Wie eine Unternehmung funktioniert und wie Geschäftsprozesse gelebt werden, sind für mich grundlegendes Wissen. Für essentiell halte ich auch die Kenntnisse aus dem Fach «Product Management».

Herr Züfle, jede Weiterbildung bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche Punkte erachten Sie als positiv?
Berufsbegleitend und praxisbezogen - dies sind für mich ganz wichtige Eigenschaften des Nachdiplomstudiums. Geschätzt habe ich auch die homogene Klassenzusammensetzung und den persönlichen Austausch im Klassenverband.

Wie kann die Ausbildung aus Ihrer Optik verbessert und optimiert werden?
Von meinem Studium als «Dipl. Techniker HF», das ich ein Jahr vor Beginn des Nachdiplomstudiums abschloss, war mir fachlich noch vieles präsent. Ich wünsche mir, dass im Nachdiplomstudium gewisse Themen wie z.B. Zeitmanagement vertiefter behandelt werden. Der Lernstoff in einigen Fächern könnte besser aufeinander abgestimmt und Redundanzen vermieden werden. Das Unternehmensplanspiel empfand ich als spannend, Tempo und Intensität dürften meines Erachtens jedoch noch höher sein.

Welchen Nutzen bringt Ihnen die Ausbildung im beruflichen Alltag? Können Sie das Gelernte in der Praxis anwenden?
Wohl mitunter auch dank meiner Weiterbildungen erhielt ich die Möglichkeit, mehr Verantwortung zu übernehmen und als Teamleiter tätig zu sein. Durch meine Prozessverantwortlichkeit für die Produktionsprozesse im ERP-System kann ich die Prozesse unseres Unternehmens aktiv verbessern und mein Wissen einbringen. Mein „Marktwert“ ist gestiegen und meine Führungsaufgaben kann ich nun hoffentlich noch besser ausüben. Dies übrigens nicht nur im Beruf - auch als Gruppenführer in der Feuerwehr und als Captain meiner Fussballmannschaft kann ich das neu erworbene Wissen bestens gebrauchen. Dank dem unternehmerischen Verständnis und einer ganzheitlichen Denkweise kann ich die Konsequenzen meiner Entscheidungen auf andere Abteilungen respektive das Unternehmen als Ganzes viel besser einschätzen und entsprechend gezielter gestalten.

Welches ganzheitliche Fazit ziehen Sie über das berufsbegleitende Nachdiplomstudium?
Ich denke, das Nachdiplomstudium würde ich wieder machen. Der Schulstandort in Baden ist für mich optimal. Die Ausbildung kann berufsbegleitend besucht werden - ein wichtiger Faktor für Fachkräfte, die mitten im Berufsleben stehen. Die Ausbildungszeit von drei Semestern ist absehbar und der Lern- und Arbeitsaufwand hielt sich in Grenzen.

Wir danken Daniel Züfle ganz herzlich für das aufschlussreiche Gespräch und wünschen ihm beruflich sowie privat alles Gute und viel Erfolg.

 

Daniel Züfle
Daniel Züfle absolvierte das berufsbegleitende Nachdiplomstudium an der ABB Technikerschule und schloss dieses im Mai 2016 als «Dipl. Business Engineer NDS HF» ab. Er leitet das Team Produktionsplanung bei Enics Schweiz in Turgi. In seiner Freizeit engagiert er sich beim FC Turgi als Vorstandsmitglied, Spieler und Mannschaftscaptain und ist Gruppenführer in der Feuerwehr.

 

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Herr Hagmann, was waren Ihre Beweggründe, ein Nachdiplomstudium zu absolvieren?

Körperlich und geistig immer in Bewegung bleiben – dies geniesst bei mir als Lebensmotto einen hohen Stellenwert. Nie stehen bleiben und lebenslanges Lernen erachte ich als wichtige Eigenschaften, die mich sowohl beruflich als auch privat begleiten. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, mich stetig weiterzuentwickeln und auf der Basis meiner technischen Ausbildung und Erfahrungen meine betriebswirtschaftlichen Kenntnisse zu vertiefen.

 

 

Auf den Aspekt der Wirtschaftlichkeit - auch im technischen Bereich -
legt Marcel Hagmann grossen Wert.

 

 

Warum haben Sie sich für das Studium der ABB Technikerschule entschieden?

Die ABB Technikerschule hat sich in der Wirtschaft einen sehr guten und professionellen Ruf erarbeitet. Ich habe schon meine Ausbildung auf Stufe Höherer Fachschule bei der ABB Technikerschule absolviert. Da war es für mich naheliegend, auch das Nachdiplomstudium hier zu absolvieren.


 

Welche Unterrichtsfächer waren von besonderem Interesse?

Die ganzheitliche Ausbildung, sei es z.B. Einblick in eine Betriebsbuchhaltung zu erhalten, stufe ich als sehr wertvoll ein. Für mich stand ja im Vordergrund, mir allgemeine Grundlagen anzueignen.

Das «Management Game» empfand ich als Techniker spannend. Gerne hätte ich das Game, welches über eine Zeitdauer von fünf Jahren geführt wurde, auf eine Zeitspanne von zehn Jahren ausgedehnt. Sehr wertvoll und interessant sind für mich persönlich auch die Erkenntnisse, welche im Fach «Prozessmanagement» unterrichtet wurden.

Das Nachdiplomstudium erlebte ich als betriebswirtschaftliche Basisausbildung. Je nach Arbeitstätigkeit und Interesse sehe ich eine weiterführende Vertiefung in gewissen Fächern als notwendig.

 

Herr Hagmann, jede Weiterbildung bietet sowohl Vor- als auch Nachteile. Welche Punkte erachten Sie als positiv?

Den Präsenzunterricht an einem halben Tag pro Woche konnte ich gut mit meiner beruflichen Tätigkeit vereinbaren. Ja sogar, ich schätzte die Abwechslung zum Arbeitsalltag. Die vielfältigen Praxisbeispiele, welche die Dozierenden in den Unterricht einbauten, führten zu interessanten Diskussionen im Klassenverband.

 

Wie kann die Ausbildung aus Ihrer Optik verbessert und optimiert werden?

Stundenplanmässig wünsche ich mir eine bessere Abstimmung auf die Studierenden - der Aufnahmefähigkeit sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Gewisse Fächer sollten auf mehrere, kürzere
Blöcke aufgeteilt werden. Organisatorisch sehe ich im Bereich der Kommunikation und Koordination noch Optimierungspotential – Synergien und bessere Abgrenzung zwischen den Fächern resp. Dozierenden sind wünschenswert.

 

Welchen Nutzen bringt Ihnen die Ausbildung im beruflichen Alltag? Können Sie das Gelernte in der Praxis anwenden?

Bei ABB habe ich die Möglichkeit, internationale Erfahrungen in einem Grosskonzern zu sammeln. Aufgrund meines technischen Werdegangs profitierte ich vor allem von der praxisorientierten Vermittlung betriebswirtschaftlicher Grundlagen. Ich hoffe, das Gelernte nun bei meiner neuen beruflichen Herausforderung im Paraplegiker-Zentrum in Nottwil anwenden zu können. Wie gesagt, Neues auszuprobieren liegt in meiner Natur.

Das Wissen kommt mir auch bei meiner Tätigkeit als Experte an der ABB Technikerschule zugute. Es ist spannend und macht mir Spass, Einblick in andere Unternehmen zu haben und Lösungen mit Studierenden zu diskutieren. 


 

Welches ganzheitliche Fazit ziehen Sie über das berufsbegleitende Nachdiplomstudium?

Das Nachdiplomstudium der ABB Technikerschule empfehle ich gerne weiter. Ich erachte es als eine solide, breitgefächerte Ausbildung, die mein unternehmerisches Verständnis stärkt und mein ganzheitliches Denken sowie allgemeines Interesse fördert. Im technischen Bereich fehlt mir oft die Berücksichtigung der Wirtschaftlichkeit. Ich bin nun viel weitsichtiger, es fällt mir mit meinem Wissen leichter, Zusammenhänge und Entscheidungen besser zu verstehen und somit komplexere Aufgaben zu lösen.

 

Wir danken Marcel Hagmann ganz herzlich für das spannende Gespräch und wünschen ihm beruflich sowie privat alles Gute und viel Erfolg.

 

 

 

 

Marcel Hagmann absolvierte das berufsbegleitende Nachdiplomstudium an der ABB Technikerschule und schloss dieses im Mai 2016 als «Dipl. Business Engineer NDS HF» ab. Er arbeitet als Senior System Test Engineer bei ABB in Baden und engagiert sich als Prüfungsexperte bei der ABB Technikerschule.